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Aktiviert das Biest in euch!

Banner Trainieren mit Pieter

Pieter van der Plas zählt zu den erfahrenen Athleten seines Fachs. Zuweilen geschehen merkwürdige Dinge im Fitness-Studio. Mitunter scheinbar harmlose. Beispielsweise gibt es Leute, die während ihres Trainings fortlaufend gähnen. Na ja, vielleicht ist Dir das selber auch schon passiert - naheliegend nach einem ermüdenden Arbeitstag oder einem schweren Wochenende, wirst Du sagen. Und doch habe ich noch niemanden etwa beim Laufen gähnen sehen. Selbst nach einer Woche Schlafentzug unterläuft mir das nicht beim Joggen. Warum also begegnet mir das so häufig im Studio?

Die Antwort ist simpel. Man trainiert nicht intensiv. Ohne wissenschaftliche Studien zu bemühen - man gähnt nur dann, wenn man einen ruhigen Herzschlag hat. Mit anderen Worten, ein niedriger Puls ist die Folge zu geringer Anstrengung. Ein Training sollte aber anstrengen und zu erhöhtem Herzschlag führen. Erst dann wird mehr Blut durch die Adern gepumpt, werden vermehrt Sauerstoff und weitere Nährstoffe zu den Muskeln transportiert. Laufen ist eigentlich eine sehr einfache Variante intensiver sportlicher Betätigung. Du beginnst zu laufen, hast den Kopf frei, hast automatisch einen erhöhten Puls und verbrennst einen Haufen Kalorien. Und nach einer halben oder auch vollen Stunde ist Schluss. Vielleicht ist Krafttraining nicht so simpel, aber mindestens so vielversprechend, wenn es Dir um den Aufbau von Muskelmasse und eine Fettreduktion geht!

Im Studio lauert eine Gefahr, die man andernorts kaum oder nie antrifft. Ablenkung! Sie droht nach jedem Set, wenn die Gewichte abgelegt werden. Attraktive Mädels in Hotpants können ebenso ablenken wie kleine Smalltalks mit Leidensgenossen, eitle Blicke in den Spiegel, Fernsehbildschirme oder das Handy. Und außerdem gilt es ja noch, Scheiben zu wechseln und das nächste Trainingsgerät vorzubereiten! Ehhh... wie war noch mal der Richtwert für die idealen Pausen zwischen den Sets? 30 bis 60 Sekunden. Also, einmal angenommen, Du trainierst Brust und Bizeps mit jeweils vier Übungen mit je 4 Sets - ergibt auch 32 Momente der Versuchung sich ablenken zu lassen! Sind Die Ruhephasen dann jedes Mal eine halbe Minute länger als geplant, wird gerade mal 16 Minuten lang trainiert! Die beabsichtigte Ruhezeit mitgerechnet ergibt sich eine ernüchternde Bilanz: Die Hälfte der Tainingszeit hast Du gar nicht trainiert. Oops!
Zeit also, an der Intensität zu arbeiten!

Hierzu einige Tipps:

- Stoppe Deine Ruhephasen, zumindest am Anfang, um ein Gefühl für den richtigen Rhythmus zu bekommen. Die knappe Pause (30-60 Sekunden) sollte gerade mal die Gelegenheit bieten, die Scheiben zu wechseln und ein wenig Wasser zu trinken.
- Nimm Dir vor oder im Anschluss ans Training die Zeit, länger mit Bekannten zu plaudern. Alle werden sicher Verständnis für den Wunsch aufbringen, Gespräch und Erfahrungsaustausch auf die Zeit nach dem Training zu verlegen, bei einem leckeren Protein-Shake an der Theke.
- Fokussiere Dich bis zur letzten Wiederholung auf den trainierten Muskel und die korrekte Übungsausführung. Kleiner Tipp - setze Deine Lieblingsübungen ans Trainingsende. Wie die Erfahrung lehrt, bleibst Du bei diesen leichter konzentriert als bei eher ungeliebten Trainingsübungen. Ganz sicher, wenn Du müde bist.

- Greife zu einem favorisierten Pre-Workout Supplement. Gerade nach einem langen, ermüdenden Tag gibt das den nötigen Kick, um den Puls hochzutreiben und die Konzentration zu erhöhen.

Kurz gesagt: Sobald Du Dein Workout beginnst, solltest Du das "Tier" in Dir freilassen!

Pieter
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